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10.05.2018

Meran

Der Merane Frühling in Zahlen

Frühling in Meran (20. März – 03. Juni 2018):  

Die prächtige Pflanzenwelt in Zahlen: Hunderttausende Pflanzen sorgen für mediterranes Flair in Meran

Hunderttausende Blumenzwiebeln, Frühlingsblüher und viel liebevolle Pflege: Für den Meraner Frühling und die mediterrane Blumenpracht braucht es eine Menge Material – und fachkundige Hände, die die Blumen und Sträucher zu ihrer ganzen Farbenpracht verhelfen. „Die Vorbereitung für die Pflanzungen im Frühjahr starten bereits im Herbst“, sagt Anna Maria Pircher, Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Im Oktober und November wurden bereits 370.000 Zwiebeln in die Erde gesteckt. „Anfang März pflanzen wir etwa 100.000 Frühlingsblüher wie Violen, Vergissmeinnicht, Levkojen und Mohn.“ Zu diesem Zeitpunkt werden auch die Wintereinhausungen der kälteempfindlichen Pflanzen entfernt und die Beete „durchgeputzt“.

Auch die Direktorin der Stadtgärtnerei Meran, Anni Schwarz, berichtet von Zehntausenden Pflanzen und Zwiebeln, die für den Meraner Frühling in der Stadt gepflanzt worden sind. „Mitte März haben die Krokusse als erstes angefangen zu blühen“, sagt sie. Nun geht die Farbenpracht den ganzen Sommer über weiter. „Die ersten Blütensträucher und Bäume sind die Kornelkirschen, Mandelbäume sowie Magnolien, Kamellien und die japanischen Zierkirschen“, berichtet Pircher. Es folgen eine Reihe von Blütensträuchern, darunter Blauregen, Rhododendren, Hartriegel aus Asien und Amerika, der Zierapfel, das Meraner Röschen, der Judasblattbaum.  „Mediterrane Sträucher wie der immergrüne Schneeball blühen eher zeitig im Frühjahr, der Granatapfel und Zistrosen folgen etwas später.“

Meran ist durch seine Lage geschützt vor allzu harschen Winden aus dem Norden, dafür kommt die Wärme vom Mittelmeer bis hinauf nach Südtirol. „Wir haben botanische Besonderheiten aus allen Kontinenten.“ Vor allem, als Meran als Luftkurort hoch im Kurs bei den Reisenden stand, seien auch zahlreiche Exoten gepflanzt worden: Zedern, Mammutbäume und verschiedene Palmensorten. Allerdings: Es gibt auch Arten, die nicht durch den Winter kommen. Schlecht ist das Klima für etwa für Rhododendren, die eher ein feuchteres kontinentaleres Klima bevorzugen. „Und vielen wintergrünen Pflanzen, die etwa in den Gärten Südenglands gedeihen, ist es bei uns doch etwas zu kalt und zu trocken“, sagt Pircher.

Allein in den Gärten von Schloss Trautmannsdorf sind 40 Gärtnerinnen und Gärtner beschäftigt, um die Pflanzen zu pflegen. In der Stadt sind es weitere 28, dazu gibt es verschiedene Sozialprojekte, aus denen Mitarbeiter kommen.

Der Meraner Frühling beinhaltet außerdem eine Reihe von Veranstaltungen und Initiativen, wie der bunte Blumenteppich aus recycelten Plastikflaschen, die Ruheoasen mit grünen Sonnenschirmen und Liegestühlen, die Pflanzenfiguren, sowie das kürzlich veranstaltete Merano Flower Festival (mit geschätzten 10.000 Besuchern), Südtirol Balance Erlebnisse für Körper und Seele, Workshops für Kinder mit Naturmaterialien, geführte E-Bike-Touren mit Verkostungen (Sissi Tours), Ikebana-Workshops zur Kreation von Pflanzeninstallationen u.v.m.

 

In Zahlen:

80 Hektar Grünflächen in ganz Meran

20.000 Zwiebeln in der Stadt

60.000 junge Pflanzen im Frühling

28 Gärtner

12 Hektar Gartenfläche in Schloss Trautmannsdorf

80 Gartenlandschaften

370.000 Blumenzwiebeln

10.000 Frühlingsblüher

40 Gärtner

 

www.meran.eu